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23. November 2018

Kanada: Toronto Downtown und Niagara Fälle



Für einen Trip an die US Westküste, hätte ich einen relativ langen Zwischenstopp in Toronto gehabt.
Glücklicherweise konnte man gegen einen geringen Aufpreis aus dem Zwischenstopp einen Zwei-Tage-Stoppover machen und ich hatte die Gelegenheit Toronto und Umgebung bei einem „Speedvisiting“ kennen zu lernen.

Von Deutschland aus hatte ich mir für die zwei Tage einen Mietwagen organisiert, da auch die Niagara Fälle auf meinem Plan standen.
In Nordamerika reise ich gerne mit einem SUV, diese Kategorie ist zwar teurer, dafür hat man mehr Platz und geht im Verkehr der Amerikaner etwas unter, da hier fast jeder ein großes Auto fährt.

Für die Übernachtung stellte sich die Frage ob ich einen Tag in Toronto und einen Tag an den Niagara Fällen übernachte, oder beide Tage in Toronto nächtige und mit dem Mietwagen einen Tagesausflug an die Fälle mache. Ich entscheid mich für Letzteres und denke damit die richtige Entscheidung getroffen zu haben, da um die Niagara Fälle außer Casinos nicht sonderlich viel ist.


In Toronto angekommen, nahm ich mein Auto in Empfang und fuhr gleich nach Downtown Toronto, wo auch mein Hotel lag.
Da mein gebuchtes Hotel-Package Eintrittskarten für den CN-Tower beinhaltete, war mein erstes Ausflugsziel gesetzt.
Nach Check-In im Hotel und Bezug des Zimmers ging es also zum bekannten Wahrzeichen von Toronto, den CN-Tower.

Ich hatte Glück und der Ansturm an diesem Tag war sehr gering, dass ich außer an den, in den USA und Kanada üblichen Sicherheitskontrollen, relativ schnell den Fahrstuhl nach oben nutzen konnte.
Von der Aussichtsplattform hat man einen super Ausblick auf die Stadt.

Am Abend fand noch ein Baseballspiel der in Toronto ansässigen BlueJays statt. Das Renaissance Hotel ist in das Rogers Center integriert, und man kann vom Restaurant aus das Spiel kostenlos verfolgen (bei Restaurantnutzung).

Baseball ist allerdings nicht meine Sportart und so verließ ich das Restaurant nach einem Burger und ein paar Getränken wieder vor Spielende.



Am nächsten Tag brach ich gleich nach dem Frühstück auf in Richtung Niagara Fälle. Die Fahrt dauerte etwa 1,5 Stunden und ich erreichte den gleichnamigen Ort Niagara Falls. Der Ort ist geprägt vom Tourismus, hier findet man Hotels, Casinos, ein Hard Rock Cafe und Massen an Souvenir-Läden.

Ein riesiger Parkplatz in laufweite zu den Fällen kostet 12 CAD, der Blick auf die Fälle an sich ist kostenlos, aber es werden zusätzlich etliche Touristentouren angeboten, z.B. Bootstouren, Journey behind the Falls usw.

Die Bootstouren werden sowohl von kanadischer, als auch von US amerikanischer Seite angeboten.
Einziger Unterschied neben Preis und Ablegestelle sind die unterschiedlichen Farben der Regenponchos. Damit soll die versehentliche unerlaubte Einreise ins jeweils andere Land verhindert werden. ??? What ??? Aber gut, Ordnung muss sein...


Den besten Blick auf die Fälle hat man, wenn man nicht an einer Bootstour teilnimmt, von der kanadischen Seite. Hier kann man das gesamte Panorama der Niagara Fälle betrachten. Der Blick von US amerikanischer Seite ist zwar auch nicht schlecht, aber wesentlich eingeschränkter.

Es ist ein atemberaubender Anblick wie die Wassermassen in die Tiefe prasseln.
Vor allem den Sicherheitsabstand zum Fluss, welcher quasi nicht vorhanden war, fand ich erstaunlich. In Deutschland hätte man wahrscheinlich mind. 10 Meter Abstand halten müssen. Hier hatte ich das Gefühl man hätte ohne Problem ins Wasser gehen können ohne dass es jemanden gestört hätte (ACHTUNG: natürlich ist dies verboten und wird mit hoher Geldstrafe oder Gefängnis bestraft).

Ein Ausflug zu den Niagara Fällen kann ich jedem Empfehlen und ist auf jeden Fall eine Reise wert.

Für Restaurierungsarbeiten sollen die Fälle in absehbarer Zeit noch einmal trocken gelegt werden (letzte Trockenlegung 1969). Hierfür wurde mein Interesse auf jeden Fall geweckt und ich werde schauen ob ich es schaffe noch einmal eine Reise hierher zu unternehmen um einen der bekanntesten Wasserfälle der Welt ohne Wasser zu sehen.


Am Nachmittag ging es dann wieder zurück nach Toronto, wo ich den restlichen Tag ausklingen ließ.