Whale Watching - Provincetown USA

Bei einem meiner Roadtrips von New York nach Boston hat es mich in das kleine Örtchen Provincetown verschlagen. Das ehemalige Fischerdorf liegt auf der Halbinsel Cape Cod und ist keine 100 km Luftlinie von Boston entfernt.
Heute ist die Haupteinnahmequelle des Ortes der Tourismus, vor allem wegen den Stränden und den angebotenen Whale Watching Touren, welche auch der Grund für meinen Besuch sind.

Die Touren kann man sowohl vorab im Internet als auch vor Ort buchen. Da ich bei meinem Roadtrip flexibel bleiben wollte, entschied ich mich die Tickets vor Ort zu kaufen. Ich erreichte Provincetown schon früh am Morgen da ich gleich die erste Tour machen wollte. Leider war eine Schulklasse an diesem Tag schneller und die Tour war komplett ausgebucht. Glücklicherweise gab es noch eine zweite Tour an dem Tag und ich besorgte mir Tickets für diese und hatte jetzt über fünf Stunden Zeit um das Örtchen zu erkunden.

Um es kurz zu machen, Provincetown ist eine sehr ruhige Stadt (lag wohl auch an meiner Reisezeit im Mai) mit idyllisch hergerichteten Häuser, die einen in die Zeit der Siedler zurückversetzen. Wenn man dann noch das Pilgrim Monument und das Hafengebiet gesehen hat, kann man das Thema Sightseeing als erledigt abhaken. Dies war auch der Grund, dass ich die Wartezeit hauptsächlich am Strand, im Hafen oder für ein Schläfchen im Auto verbrachte.

Kurz nach 14:00 Uhr verließen wir dann den Hafen und man hatte einen hervorragenden Blick auf die Küstenlandschaft. Das flache Land, ab und zu ein Leuchtturm und vereinzelte Häuser erinnerten stark an das norddeutsche Küstengebiet.
Moderne Technik auf dem Boot und Meeresbiologen, die angeblich jede Tour begleiten, sollen zum Auffinden der Ozeanriesen beitragen. Und tatsächlich dauerte es nicht lange und wir bekamen die ersten Wasserbewohner, eine Gruppe Tümmler zu sehen.
Wenig später gab der Kapitän Vollgas und steuerte das Boot zielgerichtet übers Wasser. Kurz darauf konnten wir die ersten Wale bewundern.
Es ist immer wieder beeindruckend, wenn die riesigen Tiere nur wenige Meter neben dem Boot auftauchen, Luft holen und beim abtauchen die Schwanzflosse über der Wasseroberfläche zu sehen ist.

Bei einem Stopp steckte ein Wal seinen Kopf ca. 1-2 Minuten aus dem Wasser, hier war ich mir dann nicht mehr sicher wer hier wen beobachtet...

Ein weiteres Erlebnis auf dieser Tour war, neben den Walen eine junge Dame, die verzweifelt versucht hat, dass Boot im Gleichgewicht zu halten.
Natürlich wollen alle auf die Schiffsseite, auf der die Wale zu sehen sind. Dem entsprechend kippt das Schiff mehr oder weniger stark in die Richtung wohin sich das Meiste Gewicht verlagerte.
Die junge Dame war grundsätzlich auf der anderen Seite und versuchte mit ihren vielleicht 60 kg, dem Gewicht von ca. 4.000 kg entgegen zu wirken.
Ein ganz besonderer Dank geht also an dieser Stelle noch einmal an die junge Dame, der wir es zu verdanken haben, dass wir nicht gesunken sind. 😂

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